Bündelung der Kompetenz von Spezialisten für ein fachübergreifendes Weiterbildungsangebot im Bereich Hydrogeologie/Umweltgeologie
Ziel
Vermittlung wissenschaftlich fundierter praxisgerechter Anwendungen.
Zielgruppe
Naturwissenschaftler und Ingenieure mit Hochschulabschluss, die sich in Ingenieurbüros, Behörden oder Forschungseinrichtungen mit Problemen des Grundwasser- und Bodenschutzes befassen.
Arbeitsuchende oder noch nicht im Beruf stehende Ingenieure und Naturwissenschaftler, die durch Erwerb einer fachlichen Zusatzqualifikation ihre Berufschancen erhöhen wollen.
Weg
Für die inhaltliche Durchführung der Kurse werden Fachleute eingeladen, die sich sowohl in Forschung und Anwendung als auch in der Lehre für das jeweilige Fachthema ausgewiesen haben. Den Teilnehmern wird damit die Möglichkeit geboten, Grundlagenwissen aufzufrischen und neue Methoden kennenzulernen, um die immer komplexeren Fragestellungen im Grundwasser- und Bodenschutz sachgerecht bearbeiten zu können.
Historie
1990 wurde an der Universität Bremen mit Unterstützung der Fachsektion Hydrogeologie der Deutschen Geologischen Gesellschaft (FH-DGG) und dem damaligen Deutschen Verband für Wasserwirtschaft und Kulturbau e.V. (DVWK) die Sommer-Universität Hydrogeologie eingerichtet.
1995 wurde das Angebot thematisch in den Bereich Umweltgeologie erweitert - die damals neugegründete Gesellschaft für Umwelt Geowissenschaften (GUG in der DGG) wurde in den Kreis der Kooperationspartner einbezogen. Ziel und Folge dieser Erweiterung war stärkere Interdisziplinarität, um den Bedürfnissen der Teilnehmer gerecht zu werden.
Seit Gründung der Sommer-Universität wurden 129 Kurse zu nahezu allen Bereichen der Hydrogeologie durchgeführt. In diesem Zeitraum wurden mehr als 1900 Kursplätze von über 1000 Teilnehmern belegt.